Kurzpaper Umweltgesetzbuch China
- Kategorien: Internationale Verantwortung, Starkes Umweltrecht
- Schlagwörter: Gesetzgebung, Grüne/Essenzielle Infrastruktur, Naturschutzrecht
- Dr. Franziska Johanna Albrecht
- 16. Juni 2026
- 5 Seiten
Zusammenfassung
Am 12. März 2026 verabschiedete der Nationale Volkskongress Chinas das Ökologie- und Umweltgesetzbuch, um die bestehenden Umweltgesetze und -vorschriften Chinas zu kodifizieren und zu aktualisieren.
Für den Schutz der Natur verfolgt das Umweltgesetzbuch einen zweiteiligen Ansatz, der die Natur einerseits als Ökosysteme und andererseits als nutzbare Ressource betrachtet. Ziel ist, sowohl eine bestimmte Qualität der Ökosysteme zu erhalten als auch sicherzustellen, dass die Ressourcenbestände nicht übernutzt werden. Damit hat China etwas erreicht, was Deutschland trotz mehrerer Anläufe nicht geschafft hat: Ein einheitliches Umweltgesetzbuch, das auch das Institut „Natürliche Infrastruktur“ anerkennt. Unser Kurzpaper gibt eine erste Einordnung und einen Überblick über die neuen Regelungen.