Vier junge Leute arbeiten gemeinsam an einem Tisch, im Vordergrund sind grüne Zimmerpflanzen zu sehen.

Green Legal Lab

Neues Format 2026

Unser seit 2021 erfolgreiches Weiterbildungs- und Vernetzungsformat Green Legal Lab wird auch 2026 fortgeführt, allerdings in etwas anderem Gewand. Statt eines großen Labs mit vier Arbeitsgruppen werden in diesem Jahr mehrere kleinere Veranstaltungen stattfinden, jeweils zu einem spezifischen umweltrechtlichen Thema. Sie richten sich vornehmlich an Jurist*innen, die bereits Vorkenntnisse zum jeweiligen Thema mitbringen und Lust haben, Recht kreativ und strategisch zu denken und im Team gemeinsam an einer komplexen juristischen Fragestellung zu arbeiten. Insbesondere laden wir ehemalige Teilnehmende der bisherigen Labs ein, die sich in diesem Rahmen weiter vernetzen können. Das neue Format hat auch einen neuen Namen, „Litigation Greenhouse“, und wir hoffen, dass darin viele gute Ideen wachsen werden, die die Arbeit unserer Mitgliedsverbände mit juristischen Argumenten unterfüttern können. 

Voraussichtlich wird 2027 wieder ein „großes“ Lab im bekannten Format stattfinden.

Bewerbung für den nächsten Durchgang: 20./21.03.2026

Das erste „Litigation Greenhouse“ im März 2026 beschäftigt sich mit der Frage, wie wir die fristgerechte und effektive Umsetzung der EU-Wiederherstellungs-Verordnung in Deutschland sicherstellen können. Bewerbungen werden bis zum 31.01.2026 entgegen genommen.

Hintergrund und Idee des Green Legal Lab

Strategisches Denken zum Schutz von Umwelt und Natur spielt in der Ausbildung junger Jurist*innen bislang eine zu geringe Rolle. Zu kurz kommt auch die Entwicklung neuer Ideen an den Rändern des bestehenden Rechts. Dabei ist es gerade die Aufgabe der nächsten Generation von Jurist*innen, das Recht in Richtung Nachhaltigkeit und Treibhausgasneutralität weiterzuentwickeln und den Erhalt von Freiheitsrechten für zivilgesellschaftliches Engagement sicherzustellen.

Das Green Legal Lab ist eine mehrwöchige praxisnahe Weiterbildung, die junge Jurist*innen mit erfahrenen Umweltanwält*innen und Vertreter*innen von Umweltverbänden zusammenführt. Die Teilnehmenden erweitern dabei ihre Kenntnisse im Umweltrecht und lernen die Grundlagen der strategischen Prozessführung. In Arbeitsgruppen entwickeln sie Lösungen für juristische Umweltprobleme, die von den beteiligten Umweltverbänden umgesetzt werden können.

Das Lab verbindet juristische Weiterbildung mit zivilgesellschaftlichem Engagement für Gemeinwohlbelange und dem Austausch mit Gleichgesinnten. Es fördert eigenverantwortliches und kreatives Lernen und Arbeiten.

Nachhaltigkeit

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen fließen in die laufende oder zukünftige Arbeit der beteiligten Verbände ein. Die meisten ehemaligen Lab-Teilnehmenden sind Teil des GLI-Nachwuchsnetzwerks. Viele arbeiten inzwischen bereits selbst als Umweltanwält*innen oder in Umweltverbänden.

 

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